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Verbandsversammlung 2025

Verbandsversammlung des Burgenländischen Müllverbands

Im Rahmen der Verbandsversammlung des Burgenländischen Müllverbands (BMV) am Samstag, dem 13. Dezember 2025, im Kulturzentrum Mattersburg wurden mehrere richtungsweisende Beschlüsse mehrheitlich gefasst. Diese stehen im Zeichen von Stabilität, Qualitätssicherung und dem weiteren Ausbau einer modernen, bürgernahen Abfallwirtschaft im Burgenland.

Keine Erhöhung der Müllgebühren

Die burgenländischen Privathaushalte profitieren auch im Jahr 2026 von stabilen Müllgebühren. Trotz steigender Kosten in zahlreichen Bereichen hat der Vorstand des BMV beschlossen, die Tarife unverändert zu belassen. Damit setzt der BMV seine verantwortungsvolle und kontinuierliche Tarifpolitik fort und sorgt für Planungssicherheit bei den Bürgerinnen und Bürgern.

Ausbau der regionalen Abfallsammelstellen (RAS)

Der Ausbau der regionalen Abfallsammelstellen wird konsequent fortgeführt. Nach den erfolgreich umgesetzten Projekten in Heiligenkreuz und Oberwart sowie der geplanten Eröffnung der RAS Mattersburg im Jänner 2026 beginnt ab 2026 planmäßig der weitere Ausbau zusätzlicher Standorte.

Ab dem Jahr 2026 entfällt zudem die RAS-Gebühr. Damit können alle regionalen Abfallsammelstellen im Burgenland von sämtlichen BMV-Kundinnen und -Kunden aus Privathaushalten genutzt werden.

Qualitätsoffensive und Bewusstseinsbildung

Ein zentraler Schwerpunkt im Jahr 2026 liegt auf der Verbesserung der Trennqualität in den kommunalen Abfallsammelstellen (ASS). Die Abfallberater des BMV begleiten diesen Prozess federführend. Durch gezielte Informationsarbeit, Schulungen sowie begleitende und dokumentierte Kontrollen soll das Sammelverhalten weiter verbessert und die Qualität der Abfallfraktionen nachhaltig gesteigert werden.

Bereits mit Jahresbeginn 2025 wurde der Fokus verstärkt auf Bildungsarbeit, Lernen mit Mehrwert und die Nutzung digitaler Möglichkeiten gelegt. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche frühzeitig für Umweltthemen, richtige Mülltrennung und Kreislaufwirtschaft zu sensibilisieren.

Ergänzend zu den bestehenden Präventions- und Bewusstseinsmaßnahmen ist für 2026 eine umfassende Informationskampagne geplant. Mit aufmerksamkeitsstarken Sujets im gesamten Burgenland soll das Bewusstsein aller Altersgruppen für richtige Mülltrennung, Abfallvermeidung und die Bedeutung regionaler Entsorgungsstrukturen weiter gestärkt werden.

Foto v.l.n.r.: BMV Geschäftsführer Mag. Thomas Schlögl, BMV Kaufmännische Leiterin Martina Pauer, BMV Obmann Bgm. Michael Lampel, BMV Leiterin Öffentlichkeitsarbeit und Abfallberatung Sandra Glatz, akad. DMM, MA, BMV Obmann Stv. Bgm. Georg Rosner

Gemeindepaket 2026 – Stärkung der Kommunen

Das Gemeindepaket des BMV wird im Jahr 2026 deutlich ausgeweitet. Der Förderrahmen erhöht sich von bisher 4,8 Mio. Euro auf 6,1 Mio. Euro.

Neu ist die vollständige Übernahme der Kosten für Baum- und Strauchschnitt sowie für Gras- und Grünschnitt durch den BMV, sofern die Übernahme über die jeweilige Gemeinde erfolgt. Dadurch werden die burgenländischen Gemeinden spürbar entlastet.

Zusätzlich werden im Jahr 2025 die Mittel aus der Single-Use-Plastic-Regelung (SUP-Gelder) an die burgenländischen Gemeinden verteilt. Der BMV fungiert dabei als Regionalpartner, leitet die Gelder ohne Abzüge weiter und stellt eine transparente und faire Abwicklung sicher.

Foto: Interview mit den Obleuten des BMV

Stimmen aus dem BMV

BMV-Obmann Bürgermeister Michael Lampel zum Ausbau der regionalen Abfallsammelstellen:

„Mit dem weiteren Ausbau der regionalen Abfallsammelstellen investieren wir gezielt in eine flächendeckende, moderne und bürgernahe Entsorgungsinfrastruktur. Besonders wichtig ist dabei, dass ab 2026 alle BMV-Kundinnen und -Kunden sämtliche RAS im Burgenland ohne zusätzliche Gebühren nutzen können.“

BMV-Obmann-Stellvertreter Bürgermeister Georg Rosner zum Gemeindepaket 2026:

„Mit der deutlichen Aufstockung des Gemeindepakets und der Übernahme der Kosten für Baum-, Strauch- sowie Gras- und Grünschnitt setzen wir ein klares Zeichen der Unterstützung für die burgenländischen Gemeinden und sorgen für spürbare finanzielle Entlastungen auf kommunaler Ebene.“